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Verminderter Luftdruck in der Kabine

EL AL Gesundheitstipps

Der Luftdruck auf Reiseflughöhe kann in der Kabine bis auf ein Niveau absinken, das einer Höhe von etwa 2.440 Metern über dem Meeresspiegel entspricht. Mit dem Höhenaufstieg beim Start fällt der Luftdruck, während er beim Sinkflug vor der Landung wieder ansteigt. Diese Druckveränderungen sind für die meisten Passagiere absolut unproblematisch. Wenn ein Druckausgleich aus verschiedenen Gründen, beispielsweise Erkältung, Allergie, Entzündung der oberen Atemwege, Sinusitis oder Asthma, nicht stattfinden kann, könnte es unter Umständen zu Ohrenschmerzen kommen. Auch Personen, die an Anämie oder Herzkrankheiten leiden, könnten aufgrund des verhältnismäßig niedrigen Sauerstoffgehalts in der Kabine leichtes Unbehagen empfinden. Kinder und Säuglinge reagieren auf die Druckveränderungen bei Start und Landung besonders empfindlich.

Unsere Tipps für Sie:

  • Bei einer Erkältung oder Allergie sind die Verbindungsgänge zwischen Nasennebenhöhlen und Mittelohr blockiert. Der natürliche Druckausgleich kann nicht stattfinden, was vor allem beim Sinkflug vor der Landung schmerzhaft sein könnte. Zur Vorbeugung können Sie etwa eine halbe Stunde bevor das Flugzeug die Reiseflughöhe verlässt ein abschwellendes Nasenspray oder Antihistaminika verwenden, um die eustachische Röhre zu öffnen. Halten Sie vor dem Flug Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.
  • Falls Sie infolge einer Krankheit zusätzlich Sauerstoff benötigen, können Sie diesen bei uns bestellen. Bitte informieren Sie uns mindestens sieben Tage vor Abflug über Ihren besonderen Bedarf.
  • Schlucken, Kauen und bewusstes Gähnen fördern den Druckausgleich. Oder Sie halten sich die Nase zu, schließen den Mund und pressen die Luft in den Rachenhinterraum, um die eustachische Röhre zu öffnen.
  • Wenn Sie mit einem Baby reisen, können Sie es während des Sinkflugs füttern oder ihm einen Schnuller geben. Die Saug- und Schluckbewegungen helfen, den Druck in den Ohren auszugleichen.


Achtung: Bei den EL AL Gesundheitstipps handelt es sich lediglich um Vorschläge, wie Sie Ihr Wohlbefinden an Bord steigern können. Sie ersetzen unter keinen Umständen die Beratung durch einen Facharzt.